Mond-Mission Artemis II: Astronauten danken ArianeGroup-Teams

Vor wenigen Monaten waren sie noch 400.000 Kilometer von der Erde entfernt. Jetzt kamen die vier Astronauten der Artemis-II-Mission zu Besuch nach Bremen. Sie bedankten sich bei den Mitarbeitenden von ArianeGroup und Airbus Defence and Space persönlich für Ihre Arbeit am Europäischen Service Modul (ESM).

 

Diese Bilder gingen um die Welt: Am 11. April landeten die vier Astronauten der Artemis-II-Mission wieder auf der Erde. Als erste Menschen nach mehr als 50 Jahren hatten sich Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen wieder auf den Weg Richtung Mond gemacht. 9 Tage dauerte ihre historische Reise, bei der sie den Erdtrabanten umrundet haben. An der Mission war auch ArianeGroup beteiligt.

 

Für den Hauptauftragnehmer Airbus Defence and Space hat ArianeGroup wichtige Arbeiten am Europäischen Service Modul durchgeführt, das für nichts weniger als den Antrieb und die lebenserhaltenden Systeme der Orion-Raumkapsel verantwortlich war.

 

Auch deswegen sind die vier Besatzungsmitglieder am 14. und 15. Juli nach Bremen gekommen. Sie wollten sich bei denen bedanken, die das Europäische Service Modul gebaut haben – und somit zum Erfolg der Mission beigetragen haben.

 

Neben einer Pressekonferenz, an der auch ESA-Chef Josef Aschbacher und die deutsche Raumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) teilgenommen haben, stand für die Astronauten vor allem der Austausch mit den Mitarbeitenden in Bremen im Vordergrund. In mehreren Gesprächsrunden haben sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichtet und zugehört, wie es für die Beschäftigten war, so ein missionskritisches Modul zu bauen.

 

Außerdem haben sich die Astronauten der Artemis-Mission auch bei den Familien der Teams bedankt, die am Europäischen Service Modul mitgearbeitet haben.

 

„Das Wichtigste für uns war es, wieder gesund und sicher zurück zu unseren Familien zu kommen“, sagte Reid Wiseman an die Mitarbeitenden gerichtet. „Ihr habt dafür gesorgt, dass wir das konnten. Dafür danke ich euch aus tiefsten Herzen.“

 

Auch die anderen Mitglieder der Crew hatten viele Worte des Lobes für die  Teams übrig. „Es war eine absolute Freude, mit dem ESM zu fliegen“, sagt Christina Koch. Victor Glover ergänzte: „Es war einfach großartig und hat sich noch besser als im Simulator angefühlt.“

 

Begeistert war auch Raumfahrtministerin Dorothee Bär: „Ich danke allen Mitarbeitenden, die das Orion-ESM möglich und jeden Tag alles gegeben haben.“ Das unterstreiche: „Deutschland und Europa sind bei der Rückkehr zum Mond verlässliche Partner.“

 

Was ArianeGroup zum European Service Module des Orion-Raumschiffs und zur Artemis-Mission beigetragen hat:

  • Antriebssysteme aus Lampoldshausen
  • Helium-Hochdrucktanks aus Issac
  • Treibstofftanks und technische Unterstützung aus Bremen
  • Avionik-Unterstützung und Tests in Les Mureaux
  • Endmontage des ESM im Auftrag und unter Leitung von Airbus Defence and Space, dem Hauptauftragnehmer für die ESA

 

 

Die vier Astronauten der Artemis-II-Mission bedankten sich bei den Mitarbeitenden von ArianeGroup und Airbus Defence and Space persönlich für Ihre Arbeit am Europäischen Service Modul (ESM).